schramltours – medewitz runde – wiesenburg

medewitz – wiesenburg, mit runde um medewitz, brandtsheide, springer rummel, fläming buchen, frauenberg (168 m), findlingswanderweg, setzsteig, schwarzer berg (160 m), boner nuthe, 23,3 km

was bleibt

  • die verspätung des zuges um 30 minuten in aller frühe und die zugbegleiterin, die meint, dass sie nochmal stören muss, nachdem wir uns hingesetzt haben, ob wir 1 zettel wegen der verspätung bräuchten – wir sagen nein und wissen nicht wieso
  • die beiden lauten jungs, die schnell einschlafen
  • das vergessen des kompasses
  • der abgeranzte bahnhof kurz vor der grenze zu sachsen-anhalt, die wir nicht überqueren
  • die neuen schuhe zu beginn täuschend bequem
  • die erwartung des schmerzes in der konzentration auf den fuß
  • der unerwartete schmerz im linken fuß – wir hatten den rechten gespeichert in der erinnerung, können uns aber schnell wieder entsinnen: ach ja, da fings an (übrigens nur 1 stück weiter oben bei bad belzig)
  • das tanklager hinterm bahnhof, wo wir das erste mal den weg verfehlen, den wir laut karte (ohne kompass, als ob uns der hilfe helfe!) nur hätten geradeaus gehen müssen (falsch -> schräg, merken wir, als wir zum 2. mal ungeplant später vorbeikommen) und der gedanke an den gaskocher im rucksack, ob wir ihn schon ausprobieren oder nur rumtragen heute
  • das flüchtende wild teil 1
  • das verfransen im wald aufgrund der falschannahme, man wäre im springer pfuhl und der weg wäre eben so (ist er nicht) – das durchforsten ! des jungwuchses und übersteigen des falls, das herauskramen des handys – navi sei dank!
  • das testen des kochers (wir brauchen 1 erfolgserlebnis, aber schnell) problemlos, als ob nie etwas geschehen wäre (ist ja auch nicht, nur im kopf!) – wasser zum schutz natürlich neben dem bild sowie mindestabstand eingehalten und feuchtigkeit des regens der letzten nacht einberechnet!
  • frühstück
  • der findlingsweg meilenweit ohne findlinge, auch sonst keine spektakulationen
  • die 3 nicht bellenden hunde von setzsteig, die kucken, was wir hier machen, und (1) davon laufen, um dem besitzer zu berichten, (2) hin+hergerissen sind, (3, der dackel) uns am zaun entlanglaufend begleiten sowie die blökenden 5 schafe gegenüber – mäh
  • die werke des schnitzers von setzsteig
  • der 1. findling nur durch 1 schild zu entdecken, 2 weitere ebenso
  • das flüchtende wild teil 2
  • all die vom sturm abgesäbelten bäume + die holzwirtschaft dazu
  • der vorbeifahrende zug ganz in der nähe und der kurze moment, wo wir ahnen, es könnte unserer sein (wir wollten ja ganz ohne druck!)
  • das feststellen der richtigkeit des sachverhaltes und dessen, dass der nächste zug 2 std. später kommt
  • der kurze moment, wo wir uns überlegen, in medewitz 1 café oder etwas dergleichen zu finden, um es uns gemütlich zu machen, weil aua die schuhe
  • die planung der strecke nach wiesenburg, das heraustreten der sonne (!just nu!), das erinnern an den (fast-)anschluss an die strecke, die wir schon gelaufen sind
  • das verschwinden des schmerzes im zügigen tempo: wir haben 1 ziel
  • der wanderweg jetzt zum 2. mal kurz vorm tanklager – ach hier gehts rein! (strecke nun auf dem navi, karte eingepackt, nahrungsreste im schritt verzehrt: jetzt solls vorangehen!)
  • die sprachnachricht an die freundin, von den schmerzbekämpfungshormonen überflutet: ein bisschen überdreht 🙂
  • die sonne!
  • die nicht blühenden bäume der aufforstung (was ist da los?!)
  • der schmale graben wasser
  • der zweifarbig blühende pfropfbaum
  • der schicke bahnhof von wiesenburg, wo 1 mann den bahnsteig erst durch öffnen 1 tors freigibt und die frage, wann er in rente geht

die flucht die keine ist