schramltours – chorin

runden um chorin

was bleibt:

  • 1 überdimensioniertes zimmer, das ich in windeseile vollmüllen kann (bei der abreise bleibt nur leeres glas weizen übrig)
  • 1 megaterrasse, die man sich mit anderen teilt, weshalb man die vorhänge zuzieht
  • viel zu warmes wetter
  • die 2 männer am bahnübergang
  • 1 schwarm mücken oder 2
  • die gefallene kroneneiche und die erinnerung an all die baumdenkmäler vor den nun schon erschöpften bäumen
  • der wald im frühlingsommer
  • die abkürzung über die gleise um nicht wieder über den personalisierten damm zu müssen
  • das verhängnis im unterholz
  • die trockenheit trotz der schwüle
  • schlaflose nächte voller mückenstiche
  • die müdigkeit am nächsten tag + das noch frühere rausgehen
  • die erschöpfung des körpers
  • das bleiben auf den schönen breiten wegen wegen der weniger mücken
  • der see im morgenlicht
  • das kloster inmitten der fliederblütenpracht
  • die warnung vor zecken (haha – kein wort über mücken!)
  • die obligatorische runde um den amtssee, egal wie oft man die schon gelaufen

wie können wir unser potential ausschöpfen ohne dass die leere implodiert?