schramltours – schwedt – stolzenhagen – bad freienwalde

schwedt – stolzenhagen – bad freienwalde, 50,5 km

mit übernachtung am campingplatz stolzenhagen, naturpark unteres odertal, oder, auenland, wriezener alte oder, teufelsauge

was bleibt:

  • der raps der raps der raps
  • der teufel mit der pfeife in schwedt
  • die zahnarztpraxis stumpf
  • die stelle an der oder, an der wir schon mal waren
  • das konzert der frösche
  • der leichte niesel und kein regen
  • die schiefen betonplatten und die erkenntnis, dass das einfetten der schuhe das größte problem gelöst zu haben scheint, aber die schiefe nur bei links unten rechts hoch kein drücken verursacht am linken knöchel
  • die oderauGen
  • die gerade linie – gå rakt fram
  • die 3 radler bei der ersten bank, an denen wir vorbeigehen, es wird schon noch 1 sitzgelegenheit kommen (NOT!)
  • die gezimmerten übertritte über den schweinepestzaun + die frage, für wen die gemacht sind
  • all die beschrifteten betonplatten + wer das wohl gemacht haben mag
  • die muscheln am weg
  • der einarmige baum, der noch lebt, komme was mag, wie 1 wegweiser richtungsanzeiger fingerzWeig
  • der kranichturm + der lauwarme kaffee, weil kein windschutz fürn kocher
  • der opa mit seiner frau + den enkeln, der mich “einsame wanderin” nennt, was wir verneinen, weil wir nur 1 person sind, sonst nichts, worauf er meint “immerhin, das braucht mut”, wozu wir meinen: hoffentlich nicht, weshalb er uns von den räubern des nachts erzählt – und sich herausstellt, dass er auf demselben campingplatz wohnt, wo wir hinwollen
  • sein enkel, der angst hat, dass, während er auf den turm steige, sein fahrrad geklaut werde
  • der nette fahrradfahrer und penny oder jenny der fips, der fragt, ob ich 1 foto von mir wolle
  • die dünnen bretter des turms
  • die langen fahrradstraßen
  • das fahrrad hinterm zaun
  • der weg um die auen herum zur alten oder und der bedachte weg am bewachsenen ufer jetzt mit dem drückenden schuh an der ferse und die erinnerung an diese stelle, die bei verschiedenen schuhen immer wiederkehrt (das zu kurze bein!?)
  • der turm von stolpe (der stolper_turm!!), den wir auslassen, weil wir schon vorhin 1 aussichtspunkt hatten, und der beim rückblick doch aussieht, als wäre er interessant gewesen
  • noch mehr betonplatten + geradeaus
  • ich, das einzige zelt am campingplatz für wohnwagen in stolzenhagen
  • der junge platzwart, der mir vom schwedischen bohuslän erzählt, was 1 alternative sein könnte, wenns mit dem kungsleden nicht klappt
  • die füße auf der bank inmitten des platzes, während alle anderen in/an/um ihre/n wohnwägen sitzen + das laute telefonat mit der schwester + beiden nichten (byebye)
  • der ultimative zelttest
  • die schmale isomatte, um die herum die kälte aufsteigt
  • das ehepaar um 5 uhr morgens, als wir den schon gepackten rucksack festzurren, das uns grüßt, wie alte bekannte
  • der erste aufstieg burgwallrundgang
  • der gedanke, das einfache pflaster könnte reichen statt 1 blasenpflasters, weil noch ists ja keine blase
  • das verfransen im wald aber dermaßen, dass wir nicht vor+zurückkommen und nicht wissen, wie wir hier je wieder rauskommen können und fast am hang abstürzen, aber beim nächsten letzten schwedischkurs dann meinen, hier gäbe es keinen flecken im land, wo man verloren gehen könnte (kunde försvinnas)
  • das herausfinden und wieder zurücklaufen und an der “schlucht” stranden, das hinabsteigen + über das bächlein steigen, wo sind wir denn hier
  • das frühstück, das wohlverdiente, am vereinsmeierplatz
  • der lange weg weiter an der alten oder entlang + die qual der wahl bei der suche nach dem richtigen muttertagsgrußmotiv
  • der perfekte storch, den wir nicht festhalten im bild
  • die oder und immer wieder die oder
  • die brezelnde sonne
  • die ersten menschen, die uns begegnen: 1 polizeiauto auf streife aufm oderradweg
  • der radweg an der straße und die schmerzende ferse trotz richtigen blasenpflaster und der gedanke an die ersatzschuhe im rucksack, ob es gescheit wäre, die anzuziehen, oder dann keine richtige probe für den ernstfall, weil was macht man in der prärie, wenn die füße weh tun, aber keine ersatzschuhe zur hand?
  • hohenwutzen und das schließen des offenen stückes an der oder entlang für die gps-daten-kartensammlung
  • das anziehen der ersatzschuhe
  • das restaurant am grenzübergang, das um 11 uhr öffnet, wo wir um 11:03 uhr ankommen und reinkönnen, uns aber nicht an den gedeckten, weil reservierten tisch setzen dürfen (“junge frau”)
  • 1 hefeweizen + 2 kugeln vanilleeis später sind die bedienung + ich gute freundinnen + per du
  • die euphorie nach dem alkohol unter brennender sonne
  • das naturschutzgebiet und der beginnende aufstieg + die frage, ob man die stöcke nun aus dem rucksack holt, die man seit gestern umsonst mitgeschleppt (ja natürlich, was für 1 frage!)
  • das teufelsauge + die berliner weiße, was solls
  • das anschließen an die bekannte strecke über die hauptstraßen am fontaneelternhaus (1 richtigen) vorbei nach bad freienwalde
  • die blase hinterm ende des pflasters

dazwischen

  • der hase, der auf mich zulief

es gibt noch so viel zu tun

legen Sie selbst betonung+bedeutung fest