schramltours – netzeband – walsleben

netzeband – walsleben, über die kyritz-ruppiner-heide (ehem. bombodrom) und kunstertal, 32,4 km

was bleibt

  • wenn was nicht funktioniert einfach wieder versuchen: der zug diesmal ohne stellwerksschaden
  • der bedarfshalt diesmal mit haltewunsch (durch 1 andere person)
  • die dunkelheit die keine nacht mehr ist
  • vor sonnenaufgang unterwegs aber keinen sonnenaufgang erlebt
  • der todesmarsch diesmal zu beginn
  • der beginn der heide
  • die erinnerung an die lüneburger heide
  • die großartige dunkle verschworene farbe des besenstrauches im winter – immertrüb
  • der weiße sand inmitten der dunkelvioletten heide unter graublauem himmel
  • die wegweißer von der stile der heide – hör du hur tyst det är?
  • der aussichtsturm mit aussicht – zweimal bestiegen weil das video beim 1. mal wieder keins war weil nicht auf den aufnahmeknopf gedrückt aber schön 3 min lang alles gefilmt
  • der heinz sielmann berg dessen stiftung das 4000 qm arreal übernommen hat von dem wir nichts wissen aber lesen dass er tierfilmer kamermann fotograf buchautor produzent zoologe und publizist war
  • das nachlesen + schauen zuhause + die stimmung die beim anblick der historie der heide entsteht
  • die ostermärsche am richtigen ort zur richtigen zeit – die soziale bewegung die es braucht
  • die abgebrannten birken der heide wohl durch erhaltung der heide durch abflammen
  • die erinnerung dass wir die heide beim wechsel wald wasser berg fast vergessen hätten
  • die knieschiene diesmal rechts unterm knie für den tags zuvor eingeklemmten nerv der erst mit der ibu zu schmerzen aufhört
  • der lange weg nach kunsterspring durch den forst immer rakt fram
  • der rauchende forstarbeiter der zurückgrüßt + die waldarbeiterschule später
  • die ewigen fichtenfluchten
  • die verschlungenen bäume
  • die sonne die hinter wolken durch die bäume schimmert
  • das kunstertalnaturschutzgebiet + der otter im tierpark den wir nicht besuchen weil wir keine zeit haben und nicht in den tierpark möchten
  • der mann mit dem hund der beim 1. mal als wir ihm begegnen nicht herschaut sondern hinter dem kleinen hund an der überlangen leine hinterherhechtet und beim 2. mal als wir ihn in der runde sehen lächelt
  • die kochquelle nur von weitem
  • die unendlich langen 12 km geradeaus durch den forst zurück nach walsleben weils der nächste bahnhof
  • die letzten 2 km übers freie feld nachm umziehen als uns der wind so ins gesicht bläst wie über der baumgrenze und wie wir jetzt direkt darauf zusteuern: vandring i fjällen

die lebensgefahr überall