für i.b.

Unter der Hand.

Ich leb in den Höhlen geduckt
geschluckt vom Dunkel des schützenden Lides Schatten.
Ich kaure am Ufer unter den brüchigen K_lippen, hinter dorr_nigen Sträuchern, die längst keine Beeren mehr tragen,
weil alle satt vom Hass.
Gut_Genuss.

Ich kriech unter Sand, grab mich in die Erde, tauch in den Schlamm, zwischen steinspitzen Felsen dem Zischen entwischen.
Ich muss un_entwegt das Fühlen fürchten.

Ich horch im Nebel auf das Scharren der Hufe, das Schaben der Schaufeln, ermessend ihre Nähe.
Ich zittre im Hagel der geischenden Galle der keifenden Münder, die Spucke genügend, den Rest der Welt in den Strom zu reißen, den Fall hinab im Meer zu ertränken.
Ganz_Gewalt.

Ich späh nach dem Zug der Kraniche, die hoch über dem Flug der Krähen das Weite suchen,
mit lautem Geschrei einer den andern
warnend lockend führend.
Ich muss un_entwegt das Fürchten fühlen.

Dazu bin ich. Für das Nahen der nächsten Welle, das Aus_schwingen der Angst, die alle zorndrahtigen Zäune überrollt, die froh, den Klangkörper, den hohlen, gefunden zu haben, der ihrem Gefühl den Lauf gibt.
Den Laut gibt.
Und ich schrei gut.
Grenz_Gesang.

Getrennt vom Scheinwohl des Sonnenuntergangs
erwart ich den Fährmann, den stets an_gerufenen,
auf dass.

Ich spüre das, was ihr nicht spürt.

Ich bin der Weltschmerz Kind
und der Leibangst Ge_witter.

 

(c) k.s. für i.b.

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