Go vegetarian

schnauze voll von lebensmittelskandalen? go vegetarian – wäre einfach genug gesagt, hätte man ehec nicht in sprossen gefunden (die man als echter no-pez-vegetariar erst mal für irgendeine sorte fisch hält) – trotzdem – einen gutteil der auch wieder aktuellen pferdefleischerregungen des deutschen volkes kann man sich damit schon mal sparen – und bei der Gelegenheit: schon unser guter sebastianus brantus wusste über „fälscherei und beschiss“ (ein tolles wort im übrigen) zu sagen:

„Die faulen Heringe man mischt
Und sie als frische dann auftischt.“ (Brant, Narrenschiff, S. 381)

Als dann: Vegetarier aller Länder und so weiter.

(und sobald tofu nicht mehr „wie geflügelwurst“ oder „wie Leberwurst“ verkauft wird und sojakäse bezahlbar ist und dafür keine regenwälder mehr abgeholzt werden, überlegen wir uns das mit dem vegan auch noch, dann greyerzer ade, so gut du auch warst, irgendwann muss auch damit schluss sein. oder?)

suppe

warum steht auf der instantgrießklößchensuppenverpackung, dass sie „extra viele grießklößchen“ enthält? extra viel im vergleich zu was? zur suppe? zum farbstoff ammoniak-zuckerkulör? oder den drei geschmacksverstärkern mononatriumglutamat, dinatriuminosinat, dinatriumguanylat? extra viele grießklößchen in der grießklößchensuppe, was will mir maggi sagen? du depp? (naja, wenigstens ohne rinderboullion)

weihnachtszeug

gestern aus versehen in die gropius-passagen gefahren, um mit all den anderen sonntagsfahrern weihnachtseinkäufe zu erledigen.

leider nix gefunden außer

currywurst mit darm

beim wurschtstand. ein echtes mitbringsel für nur einen euro.

trotzdem schlechte preispolitik: bei ikea gibts dafür einen hotdog + ein getränk 0,33 l zum selber (ein-/aus-)schenken (beim nachfüllen nicht erwischen lassen).

morgen mal nachrechnen, wie viel würschte man aus einer sau wohl rauspressen muss, damit sich das finanziell für irgendwen lohnt.

übermorgen online-schoppen.