cottbus – burg (spreewald): zwischen festhalten + loslassen. the try trail.
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cottbus – burg (spreewald), 09/2024, 30 km
notes to myself:
- nach unzähligen wochen endlich denny wieder gesehen um 3 uhr früh, nicht schnell genug reagiert, dann beim umsteigen hinterhergelaufen, wohl wissend, dass ich nicht zurück kann, weil der zug nicht wartet, ihn noch erreicht + den minischein durch die sich schließende tür zugesteckt, so froh, dass er noch lebt
- guter start in den tag: wir sind alle noch da
- das gefühl, das nicht anhält, weils reicht einfach nicht
- beim umsteigen 1/2 jahr später fast auf den tag genau wieder: flughafenklos. aber heute wird die seite, die nicht besetzt ist, geputzt. also zurück zum zug, der wird schon recht_zeitig kommen
- krasse klimaanlage: man kann nur langärmlig sitzen. keine gedanken sich machen über die energiebilanz der bahn. überheizte sbahnwaggons + ausgekühlte klimaanlagenabteile. zu kalt oder zu warm. dazwischen: ich. halbgar.
- kenne das schwedische wort für wut nicht. ilska. ach doch.
- die freundliche zugbegleiterin: warum können wir uns nicht einfach alle dauernd anlächeln + nett zueinander sein. verstehe das nicht. (wozu habe ich gerade das wutwortwissen gebraucht?)
- 2 min. verspätung + ich denke übers umplanen nach: kein spielraum. null puffer. wenn der knochen aufm knochen reibt: gemütsarthrose.
- bewusstsein: voll intakt. hätte überlebensvorteil mit all den alternativen, wenn ich mich entscheiden könnte.1
- wirds später, wenns dunkler wird? (verstehe die frage nicht)
- das laute schnarchen im busch. will ich gar nicht wissen.
- die unendlichen deiche entlang + die joggerin/geherin, die mir ewig + 3 tage vorausläuft: wer ist langsamer?
- werbung: zuverlässige schmutzfangmatten, wenn man die sitzunterlage vergessen hat.
- die teure sonnenbrille verloren vermutlich beim umziehen: das tauschopfer, das ich gegen mein leben lasse, weil ich nicht am nazi mit dem spitz vorbei zurück will, bin schon getriggert mit der weizenpauer brücke: würde mich hier dauernd nur provozieren lassen: wozu? wenn du keine vernünftigen diskussionen führen kannst, schlage wie alle anderen im blog um dich, nicht dort, wo du nicht wohnst.
- hab die bille (!) ja eh nur gefunden, jetzt kann ich mir 1 eigene holen (wenn ich mich denn entscheiden kann: wann welche wo kaufen?) kaufe mir jetzt 1
, die mir stehtdie ich mir eingebildet habe - ich fahr mit dem bus: aufregung genug. (hab nochmal die alternativen zum zug gecheckt: schaff ich nicht mehr.) komisch, dass sich das multiple trauma nicht von selbst auflöst. es tröstet sich in guter gesellschaft + feiert unsere überlebenskunst.
- die kaputte klimaanlage im zug zurück, zur strafe, weil ich heute morgen so undankbar war, + die zugbeleiterin, die jedes mal beim vorbeikommen mit uns 4 im gang sitzenden witzelt, wie kühl es geworden sei, nachdem sie die klimaanlage zurückgesetzt hat = null
something to read/learn/know + forget afterwards

Spreeauen
Zwischen Döbbrick und Schmogrow gewinnen die Spree und ihre Aue seit Jahren immer mehr von ihrer vielfältigen Natürlichkeit zurück. Das ist die Folge umfangreicher Renaturierungsmaßnahmen, die als naturschutzfachlicher Ausgleich für die im ehemaligen Abbaugebiet des Tagebaus Cottbus-Nord gelegenen Lakomaer Teiche erbracht wurden. Acht neue Teiche, eine auentypische Flusslandschaft, verschiedene Weideflächen, auf denen Auerochsen grasen, fügen sich in die vorhandene Landschaft ein. Sie bieten Lebensraum für mehr als 50 Tierarten und Pflanzengemeinschaften.
https://www.spreeaue.eu/seite/515604/herzlich-willkommen-in-der-spreeaue.html
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zitat des tages
viel weniger … wie heißt das?
diskussuion
widerstand.
ne!
doch.
bytheway
- knapp 1 jahr später bin ich zum „entscheiden. eine einführung“ seminar angemeldet. vielleicht bringts ja was. ↩︎




